Institut für Mikrotechnik Mainz (IMM)

Das gemeinnützige Institut für Mikrotechnik Mainz (IMM) hat die Aufgabe, die technischen Anwendungen der Mikrosystemtechnik zu erforschen und zu ent-
wickeln. Als Partner von Industrie und Forschung übersetzt IMM verfügbare Ergebnisse der Grundlagenforschung in Applikationen. Hierzu kooperiert IMM umfassend mit der Industrie und beteiligt sich an nationalen und europäischen Förderprojekten. 

Das IMM konzentriert sich heute auf folgende Gebiete:

* Bio-Medizinische/Industrielle Analytik
Mikrofluidische Verfahren der Probenaufbereitung und Probenauswertung kombiniert mit innovativer Sensorik ermöglichen neue Herangehensweisen in Analytik und Diagnostik, z.B. bei Mikro-Total-Analysis-Systemen, Lab-on-a-Chip und Point-of-Care-Diagnostik. Die von IMM bearbeiteten Proben sind breit gefächert und umfassen biologische Materialien (z.B. Blut, Speichel), natürliche Proben (z.B. Boden, Luft, Wasser, Nahrungsmittel) und technische Fluide (z.B. Schmierstoffe, Öle).

* Chemische Verfahrenstechnik
Das IMM verfügt über ein umfassendes Know-how im Bereich der chemischen Prozesstechnik unter Nutzung mikrostrukturierter Komponenten bei Mikro-
mischern, Mikroreaktoren und Hochdurchsatzkomponenten für Pilot- und Produktionsanlagen. Die Entwicklungen des IMM haben weltweit Akzeptanz und Anwendung in der chemischen Industrie gefunden. Möglich wird eine Intensivierung bestehender und die Entwicklung völlig neuer Syntheserouten.

* Energietechnik
Mikrostrukturierte Wärmetauscher, Untersuchungen zu Katalysatoren und deren Aufbringung auf mikrostrukturierte Träger sowie v. a. die Wasserstoff-
erzeugung aus organischen Brennstoffen sind die Schwerpunkte des IMM in der Energietechnik und Katalyse. Neben der Entwicklung und dem Bau von einzelnen Komponenten schließt dies komplette Reformersysteme zur Ver-
sorgung von Brennstoffzellen im Leistungsbereich von einigen hundert Watt bis zu mehreren Kilowatt ein.