Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die fünftgrößte Universität Deutschlands und zählt zu den forschungsstarken deutschen Hochschulen. Mit rund 2.800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, darunter 560 Profes-
sorinnen und Professoren, die in mehr als 150 Instituten und Kliniken lehren und forschen, ist sie das Wissenschaftszentrum des Landes Rheinland-Pfalz.
Besonders erfolgreiche Forschungsbereiche bilden die Materialforschung, die Geowissenschaften, die Kern- und Teilchenphysik und Kernchemie in den Naturwissenschaften, die Immunologie und die Onkologie in der Medizin sowie die interkulturellen Studien und die Medienwissenschaften in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Universität betreibt zwei Großforschungsgeräte, den Dauerstrich-Elektronenbeschleuniger MAMI und den TRIGA Leichtwasser-
forschungsreaktor - Anziehungspunkte für internationale Gastwissenschaftler. Gute Platzierungen in Rankings und Zitationsvergleichen sowie zahlreiche Auszeichnungen und Preise bestätigen die Exzellenz der Mainzer Wissen-
schaftler.
In Wissenschaft und Forschung zeigt die Johannes Gutenberg-Universität Mainz klares Profil: Sie konzentriert Forschungsaktivitäten in ausgewählten exzellenten Bereichen und fördert eine Vielzahl unterschiedlich strukturierter, interdisziplinärer Forschungsverbünde in den verschiedenen Fachdisziplinen. Dieser Profilbildungsprozess steht dabei unter Federführung des Gutenberg Forschungskollegs - eine interdisziplinäre, mit Spitzenwissenschaftlern besetzte Einrichtung, die das Präsidium in strategischen Entscheidungen zur Entwicklung der Universität berät. Insbesondere im Rahmen der Forschungs-
initiative Rheinland-Pfalz richtet die Universität fünf Forschungszentren und sieben Forschungsschwerpunkte ein, die sich national und international im Spitzenfeld der Forschung verankern sollen.
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist auf dem Weg zur modernen Forschungsuniversität, die eng mit den benachbarten Instituten außeruniver-
sitärer Forschung zusammenarbeitet und in der nationalen und internationalen Forschungslandschaft eine ihrer Größe und Leistung entsprechende Bedeutung und Sichtbarkeit besitzt.
