In der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität arbeiten mehr als 50 Kliniken, Institute und Abteilungen fächerübergreifend zusammen. Mit etwa 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor.
Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Dabei entwickeln die Mainzer Wissenschaftler innovative Spitzenmedizin und führen Grundlagenforschung und klinische Forschung zusammen. So entstehen neue Ansätze im Kampf gegen Krankheiten und bei der Weiterentwicklung diagnostischer und therapeutischer Verfahren - getreu dem Motto der Universitätsmedizin "Unser Wissen für Ihre Gesundheit".
Ein Gradmesser für die anerkannt guten Mainzer Forschungsleistungen in der Medizin sind die eingeworbenen Drittmittel. So konnten die Forscher im Jahr 2008 über 38,8 Millionen Euro verfügen. Im aktuellen Förderranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft aus dem Jahr 2006 belegten sie einen hervorragenden vierten Platz. Ein wichtiger Prozess ist die Entwicklung eines Forschungsprofils, wobei fünf Schwerpunkte und Schwerpunktthemen etabliert sind: Immunologie, Neurowissenschaften, Präventive Medizin, Minimal Invasive Chirurgie und Tumormedizin.
Viele Kliniken der Universitätsmedizin verfügen über spezialisierte Studien-
zentren, die durch die Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Mainzer Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS) zu einem "Interdisziplinären Zentrum Klinische Studien" (IZKS) vernetzt wurden.