Veranstaltungen
bis 20. April 2010

Der Kampf um die Bürgerrechte: Afroamerikanische GIs und Deutschland
Nach dem Zweiten Weltkrieg war in Deutschland das größte US-Truppenkontingent außerhalb der Vereinigten Staaten stationiert. Rheinland-Pfalz beherbergte über Jahrzehnte die mannschaftsstärksten Stützpunkte. Insgesamt lebten seit 1945 ca. 20 Millionen amerikanische Soldaten, deren Familien sowie Zivilangestellte in Deutschland. Fast drei Millionen davon waren Afroamerikaner.
Mit Fotografien und historischen Artefakten erzählt die Ausstellung die bisher kaum bekannte Geschichte afroamerikanischer GIs in Deutschland, verleiht ihren Erfahrungen Ausdruck und wirft einen Blick auf die Akteure, die gemeinsam mit den Soldaten auf deutschem Boden gegen Diskriminierung und Rassismus auf beiden Seiten des Atlantiks gekämpft haben.
Die Ausstellung wird am Mittwoch, 7. April 2010, eröffnet. Das Grußwort spricht Kurt Merkator, Dezernent für Soziales, Kinder, Jugend, Schule und Gesundheit der Stadt Mainz. Laura Stapane vom German Historical Institute (GHI), Washington, gibt eine Einführung in die Ausstellung.
Öffnungszeiten des Mainzer Rathauses:
Montag-Freitag: 8-18 Uhr
Samstag: 9-14 Uhr
Sonn- und Feiertage: geschlossen
Weitere Informationen unter: http://www.mainz.de.