Veranstaltungen

30. Juni 2010
18:15 Uhr
 
Studium der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Das Schöne im geschichtlichen Wandel. Über einen Grundunterschied antiker und moderner Schönheitsauffassung

"Mainzer Universitätsgespräche" zum Themenschwerpunkt
"Das Schöne - Formen und Funktionen"

Schönheit hat Konjunktur - nicht nur in Kunst-, Sozial- und Kultur-wissenschaften, sondern auch als naturwissenschaftliches Thema. In der öffentlichen Wahrnehmung ist die Ästhetik des Schönen weitgehend auf körperliche Attraktivität fixiert: Schönheit wird zum persönlichen Kapital, das zu Anerkennung und Erfolg verhelfen soll. Soziobiologische Konzepte gehen davon aus, dass die Ideal-vorstellung des schönen und perfekten Körpers biologisch determiniert ist.

Über eine Definition des Begriffs "Schönheit" wird seit der Antike diskutiert. Die Einheit des Wahren und Guten mit dem Schönen wurde zum klassischen Ideal erklärt. Doch am Beginn des 21. Jahr-hunderts ist der Konsens darüber, was das Schöne "schön" macht, zerfallen. Es wird deutlich, dass Schönheitsvorstellungen nicht nur individuell, sondern auch historisch und kulturell variieren.

Im vorletzten Vortrag der Reihe "Das Schöne - Formen und Funktionen" spricht Prof. Dr. Arbogast Schmitt, Professor für Gräzistik vom Seminar für Klassische Philologie der Philipps-Universität Marburg, zum Thema: "Das Schöne im geschichtlichen Wandel. Über einen Grundunterschied antiker und moderner Schönheitsauffassung".

Der Vortrag beginnt um 18:15 Uhr im Hörsaal N1 in der Muschel, Johann-Joachim-Becher-Weg 23, auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.


Letzter Vortrag der Reihe:

Mittwoch, 7. Juli 2010:
"Ästhetik in Japan: Graf Kukis Analyse von Iki als Prinzip einer städtischen Ästhetik"
Prof. Dr. Heinz Paetzold, HAW Hamburg / Universität Kassel

 

weitere Infos unter http://www.studgen.uni-mainz.de

Veranstalter: Studium generale der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Kategorie: Vorlesung

Nach oben