Veranstaltungen

07. Juli 2010
18:15 Uhr
 
Studium generale der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Ästhetik in Japan: Graf Kukis Analyse von Iki als Prinzip einer städtischen Ästhetik

"Mainzer Universitätsgespräche" zum Themenschwerpunkt
"Das Schöne - Formen und Funktionen"

Schönheit hat Konjunktur - nicht nur in Kunst-, Sozial- und Kultur-wissenschaften, sondern auch als naturwissenschaftliches Thema. In der öffentlichen Wahrnehmung ist die Ästhetik des Schönen weitgehend auf körperliche Attraktivität fixiert: Schönheit wird zum persönlichen Kapital, das zu Anerkennung und Erfolg verhelfen soll. Soziobiologische Konzepte gehen davon aus, dass die Ideal-vorstellung des schönen und perfekten Körpers biologisch determiniert ist.

Über eine Definition des Begriffs "Schönheit" wird seit der Antike diskutiert. Die Einheit des Wahren und Guten mit dem Schönen wurde zum klassischen Ideal erklärt. Doch am Beginn des 21. Jahr-hunderts ist der Konsens darüber, was das Schöne "schön" macht, zerfallen. Es wird deutlich, dass Schönheitsvorstellungen nicht nur individuell, sondern auch historisch und kulturell variieren.

Im letzten Vortrag der Reihe "Das Schöne - Formen und Funktio-nen" spricht Prof. Dr. Heinz Paetzold, Professor für Kommuni-kationstheorie und Kulturphilosophie an der Fakultät Design, Medien und Information der HAW und am Institut für Philo-sophie der Universität Kassel, zum Thema: "Ästhetik in Japan: Graf Kukis Analyse von Iki als Prinzip einer städtischen Ästhetik".

Der Vortrag beginnt um 18:15 Uhr im Hörsaal N1 in der Muschel, Johann-Joachim-Becher-Weg 23, auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

 

weitere Infos unter http://www.studgen.uni-mainz.de

Veranstalter: Studium generale der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Kategorie: Vorlesung

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