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Meenzer Science-Schoppe

Feierabend und wissensdurstig? In der Reihe Meenzer Science-Schoppe bringen Mainzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Forschung auf den Tresen - oder auf das Tablet/Smartphone. Die Veranstaltungen finden teilweise in Weinstuben, open-air oder im digitalen Raum statt.


Gruß & Kuss. Zeit für Liebesbriefe

  • Mit Prof. Dr. Andrea Rapp, Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz, TU Darmstadt

    Die Liebesbriefe, die Prominente wie Goethe, Marlene Dietrich oder Bertolt Brecht schrieben, sind hinreichend bekannt und dokumentiert. Was aber ist mit den werbenden,verzweifelten oder zärtlichen Zeilen, die ganz „normale“ Menschen an ihre Liebsten adressieren? Mit diesen Zeugnissen der Alltagskultur befasst sich das Forschungsprojekt „Gruß und Kuss–Briefe digital. Bürger*innen erhalten Liebesbriefe“, das die unterschiedlichsten schriftlichen Liebesbekundungen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart digitalisiert und erforscht.

  • 10. August, 18 Uhr
    Im Garten des Instituts für Europäische Geschichte (Alte Universitätsstraße 19, 55116 Mainz)


Die Welt mit alten Augen sehen - Wie Alter und Augenleiden das Werk von Claude Monet beeinflusst haben

  • Mit Dr. Ralf Dahm, Institute of Molecular Biology (IMB), Mainz

    Das Sehen ist unser wichtigster Sinn. Doch Alter und Augenleiden können unsere Sehkraft schwächen: der Blick trübt sich, Formen verschwimmen und Farben verblassen. Doch was bedeutet das für Maler? Der französische Impressionist Claude Monet entwickelte im Alter graue Stare und war gegen Ende seines Lebens fast blind. Ein Blick auf sein Werk offenbart, wie sich Monets schwindendes Sehvermögen zunehmend auch auf seine Bilder ausgewirkt hat.

  • 17. August, 18 Uhr
    Mainzstrand am Rheinufer (Nähe Theodor-Heuss-Brücke)


Vom Kunststoffzeitalter zur Klimakatastrophe: Schäden und Chancen von Polymeren im Anthropozän.

  • MUSS LEIDER ENTFALLEN

  • Mit Prof. Dr. Sebastian Seiffert, Physikalische Chemie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

  • 24. August, 18 Uhr
    Mainzstrand am Rheinufer (Nähe Theodor-Heuss-Brücke)


Endzeit. Mittelalterliche Vorstellungen vom Weltuntergang.

  • Mit Prof. Dr. Nina Gallion, Historisches Seminar, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    Dass die Welt in nicht allzu ferner Zeit untergehen würde, war jedem mittelalterlichen Menschen klar. Denn davon berichtete schließlich die Offenbarung des Johannes in der Bibel. Die Zeichen für die nahe Endzeit zu erkennen, war jedoch schwer, so dass es im Lauf des Mittelalters zu zahlreichen Vorhersagen kam: Würde die Welt im Jahr 1000 enden? Oder1260? Oder 1500? Nichts davon bewahrheitete sich. Dennoch lebte man im Mittelalter im ständigen Bewusstsein der baldigen Endzeit.

  • 31. August, 18 Uhr
    Mainzstrand am Rheinufer (Nähe Theodor-Heuss-Brücke)


Erziehungsvorstellungen im Wandel der Zeit

  • Mit Prof. Dr. Nils Köbel, Katholische Hochschule Mainz

    Die Frage, welche Erziehung richtig ist, wie man Kinder behandeln sollte, damit sie sich gut entwickeln, ist seit je her ein zentrales gesellschaftliches Thema. Der Vortrag versucht,unterschiedliche Vorstellungen von Erziehung im Laufe der Geschichte zu sichten und anschließend im Gespräch zu erörtern, welches Konzept von Erziehung für die Herausforderungen unserer heutigen Gesellschaft passend erscheint.

  • 7. September, 18 Uhr
    Mainzstrand am Rheinufer (Nähe Theodor-Heuss-Brücke)

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