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Römisch-Germanisches Zentralmuseum | Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie

Das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM) ist eine weltweit tätige Forschungseinrichtung für Archäologie. Seine Forschungsvorhaben reichen von der frühesten Menschheitsgeschichte bis ins Mittelalter. Die Vielfältigkeit der Methoden, den Menschen mit seinen kulturellen Hinterlassenschaften zu verstehen und zu erklären, zeichnet das RGZM als ein Forschungsinstitut aus, das bestens für die Zukunft im 21. Jahrhundert ausgestattet ist.

Restaurierungswerkstätten und Laboratorien spielen eine wichtige Rolle in der Forschungsarbeit am RGZM. Seit 1852 werden hier archäologische Funde aus aller Welt restauriert, konserviert und nachgebildet. Zu den prominentesten Fundkomplexen, die hier bearbeitet wurden, zählt die Ausrüstung des "Ötzi", des Südtiroler Gletschermanns. Das RGZM ist eine der wichtigsten Ausbil-dungsstätten für archäologische Restauratoren in Europa. Seit 2007 erfolgt diese Ausbildung im Rahmen eines dualen Studienganges gemeinsam mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Im Verlag des RGZM erscheinen regelmäßig einige der wichtigsten wissenschaftlichen deutschsprachigen Publikationen zur archäologischen Forschung. Als Forschungsmuseum in der Leibniz-Gemeinschaft vermittelt das RGZM seine Forschungsergebnisse jedoch nicht nur an die Scientific Community, sondern auch an die breite Öffentlichkeit im Rahmen von Dauer- und Sonderausstellungen, Veranstaltungen und populärwissenschaftlichen Publikationen. Die Bibliothek des RGZM mit einem Bestand von rund 120.000 Bänden, darunter 1.100 ständig gehaltene Zeitschriften, ist eine der größten archäologischen Fachbibliotheken in Deutschland.

Webseite des Römisch-Germanisches Zentralmuseums

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