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Globaler Wandel gefährdet Bodenkrusten in Trockengebieten

Modellrechnungen zeigen einen Rückgang biologischer Bodenkrusten um 25 bis 40 Prozent bei anhaltender Klimaerwärmung und steigender Landnutzung

Biologische Bodenkrusten schützen den Boden, beschleunigen die Bodenbildungsraten und tragen zu biogeochemischen Nährstoffzyklen bei, indem sie atmosphärischen Kohlenstoff (C) und Stickstoff (N) binden.  Zwar zählen sie optisch zu den unscheinbarsten Lebensgemeinschaften in der Natur, sind jedoch wichtig für die natürlichen Kreislaufprozesse. Gemeinsam mit internationalen Kollegen haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie nun erstmals eine Weltkarte über das Vorkommen biologischer Bodenkrusten erstellt. Mithilfe dieser Karte und Vorhersagen über die Auswirkungen des globalen Wandels errechneten sie, dass bis zum Jahr 2070 vorraussichtlich 25 bis 40 Prozent des weltweiten Bodenkrustenvorkommens verschwunden sein werden. Das Wissenschaftsjournal „Nature Geosciences“ berichtet in seiner März-Ausgabe über die Studie.

Zur Pressemeldung auf mpic.de

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