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Wirtschaftsfaktor Wissenschaft

Die Stadt Mainz nutzt das Innovationspotenzial, das aus der Forschungsleistung direkt vor Ort resultiert, für die regionale Wirtschaft. Seit der Gründung der Technologie Zentrum Mainz GmbH im Jahre 1986 hat die Stadt insgesamt 100 innovative Existenzgründungen unterstützt, die zusammen fast 800 Arbeitsplätze neu geschaffen haben. 

Mit insgesamt rund 20.000 Beschäftigten sind die Wissenschaftseinrichtungen und forschenden Unternehmen ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Ihre Mitarbeiter schaffen nicht nur eine hohes Steueraufkommen, sondern verfügen auch über eine erhebliche Kaufkraft, die der Stadt und der Region zugutekommt. Allein 9.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählt die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (einschließlich Universitätsmedizin), die damit größter Arbeitgeber in der Stadt Mainz und zweitgrößter Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz ist. Universität und Hochschulen haben zudem über 40.000 Studierende, darunter mehr als 5.000 ausländische Studentinnen und Studenten aus über 120 Nationen. Sie bringen nicht nur junges und internationales Flair in die Stadt: Gut ausgebildeter Führungsnachwuchs ist auch ein wichtiger Standortfaktor, wenn es um die Ansiedlung wissensbasierter Unternehmen geht. 

Entscheidende wirtschaftliche Impulse geben die wissenschaftlichen Einrichtungen auch als Auftraggeber durch ihre Sachausgaben und ihr Investitionsvolumen. Zum Beispiel die Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Fast 40 Prozent ihrer Gesamtzahlungen - also ca. 29 Millionen Euro - fließen in die Stadt Mainz und ihr Umfeld.

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