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Erstklassige Europaforschung

Förderempfehlung für Leibniz-Institut für Europäische Geschichte

Das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz (IEG) soll für weitere sieben Jahre von Bund und Ländern gefördert werden. Dies hat der Senat der Leibniz-Gemein-schaft am 11. Juli empfohlen.

Eine international und interdisziplinär zusammengesetzte Bewertungsgruppe hat dem Mainzer Forschungsinstitut bescheinigt, sich in den letzten Jahren »sehr gut weiterentwickelt« zu haben. Hervorgehoben werden vor allem die »methodisch und inhaltlich starken« Forschungsleistungen, die Entwicklungen in digitaler Forschung und Publikation sowie das internationale Stipendien- und Gastwissenschaftlerprogramm.

»Unser – schon 1950 gegründetes – Institut ist erst seit 2012 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Wir sind wir stolz, dass wir uns in diesem Kreis renommierter Forschungsinstitute fest etabliert haben«, sagt Direktorin Irene Dingel, die seit 2005 die Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte leitet. Ihr Kollege Johannes Paulmann, seit 2011 Direktor der Abteilung für Universalgeschichte, freut sich, »dass die zukünftige Forschungsplanung unseres Instituts zum Umgang mit Differenz in Europa als ›ausgereift und überzeugend‹ bewertet wurde«.

In der Förderempfehlung sieht die Institutsleitung eine hervorragende Grundlage, um die Stellung des IEG als interdisziplinäre, epochenübergreifende und grenzüberschreitende Forschungseinrichtung zur Geschichte Europas weiter auszubauen. Über die Weiterförderung des Instituts entscheidet nun abschließend die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern.

Die Stellungnahme des Senats der Leibniz-Gemeinschaft zum IEG ist im Wortlaut unter http://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/evaluierung/das-evaluierungsverfahren-des-senats/senatsstellungnahmen/ abrufbar.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kathrin Schieferstein
Telefon: +49 6131 3939322
E-Mail: schieferstein(at)ieg-mainz.de
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