Der erste Sommertermin findet am 12. August mit Nathalie Stöhr und Lars Gandras von der Technischen Hochschule Bingen statt. Im Rahmen eines Teilprojekts des rheinland-pfälzischen Verbundprojekts EMPOWER forschen die beiden dazu, inwiefern Insekten zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen können. Unter dem Titel „Regional statt importiert: Insektenlarven als nachhaltige Alternative zu Soja“ geht es in ihrem Vortrag um die Verwertungsmöglichkeiten der Larven der Schwarzen Soldatenfliege.
Am Mittwoch, 19. August, spricht Prof. Dr. Julia Verne von der Johannes Gutenberg-Universität über die Herausforderungen im Design humanitärer Hilfe. Ihr Vortrag „Eine Plane über dem Kopf: Humanitäre Hilfe und das Design der Not“ thematisiert die Gestaltung humanitärer Hilfsmittel selbst. Julia Verne ist Professorin für Kulturgeographie am Geographischen Institut der Uni Mainz.
Einblicke in die Vielfalt der Deutschen Sprache gibt am 26. August Prof. Dr. Hanna Fischer von der Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz. Unter dem Titel „Meine Region, meine Sprache – Dialekte im 21. Jahrhundert“ beleuchtet sie die Dynamik der Regionalsprachen in Deutschland und zeigt, wie sich Dialekte im 21. Jahrhundert wandeln, welche Rolle Regiolekte spielen und warum sprachliche Regionalität auch heute noch von Bedeutung ist.
Den Abschluss der Sommerreihe gestalten am 2. September Tobias Haelke, Sven Scherer, Teresa Reif und Prof. Dr. Sven Pagel von der Hochschule Mainz. In ihrem Vortrag stellen sie Erkenntnisse aus der Entwicklung von IT-Bildungsangeboten für Geflüchtete in Rheinland-Pfalz vor. Im Projekt „Digitale Kompetenzen für Selbstbestimmung und Mobilität stärken“ untersuchen sie, wie die Förderung digitaler Kompetenzen die gesellschaftliche Teilhabe und die beruflichen Perspektiven von Geflüchteten stärken kann.
Weitere Informationen zu den einzelenen Terminen finden Sie unter www.wissenschaftsallianz-mainz.de
Das gesamte Programm der Sommerreihe „Mainz lebt auf seinen Plätzen“ finden Sie hier.