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Themenjahr 2017: Mensch und Umwelt

Im Themenjahr 2017 der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ lag der Fokus auf den Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt. Die nachhaltige Gestaltung dieser Beziehung ist eine der zentralen Herausforderungen der Menschheit und eine wichtige Zukunftsaufgabe für Wissenschaft und Forschung. Zahlreiche Institutionen in und um Mainz entwickeln Lösungen, die ein gesundes Leben in einer lebenswerten Umwelt ermöglichen.

Mainz und das Anthropozän
Der Chemie-Nobelpreisträger Paul Crutzen, der lange in Mainz wirkte (1980 bis 2000 als Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz; erhielt 1995 für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Atmosphärenchemie den Nobelpreis für Chemie), prägte den Begriff des „Anthropozäns“. Damit betonte er, dass der Mensch zu einem entscheidenden Faktor für die Entwicklung unseres Planeten geworden ist – mit tiefgreifenden Auswirkungen auf geologische, biologische und atmosphärische Prozesse. Beispiele wie Klimawandel, Artensterben und die Vermüllung der Ozeane zeigen, wie stark der Mensch die Umwelt global beeinflusst.

Forschung und öffentliche Agenda
Das Themenjahr brachte die Schwerpunkte der städtischen Agenda in den wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurs ein. Es unterstützte die Präsenz dieser Themen in der öffentlichen Wahrnehmung und förderte den Austausch zwischen Forschung, Politik und Gesellschaft.

 

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